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Sichere Datenübertragung im Internet


   Oct 21

Sichere Datenübertragung im Internet

Eine sichere Datenübertragung im Internet kann allein durch Zertifikate gewährleistet werden, wie sie aufgrund einer SSL-Verschlüsselung angeboten werden. Die Kunden von Banken oder Online-Shops verfolgen das sehr genau und geben kaum noch sensible Daten auf ungeschützten Seiten preis. Die im Herbst 2011 sichersten Zertifikate sind diejenigen mit Extented Validation, bei denen die Browserzeile grün unterlegt wird. Sämtliche Banken nutzen inzwischen diese Zertifikate.

Sicherheit im Internet

Seit es das Internet gibt und vor allem seit es sich zum Massenmedium entwickelt hat, wird auch über die Sicherheit der Daten diskutiert. Diverse, auch spektakuläre Hackerangriffe zeigen immer wieder Sicherheitslücken auf, von denen auch große Unternehmen und sogar Regierungsbehörden betroffen sein können. Daher wurden schon im Jahr 1994 die ersten Verschlüsselungen nach SSL entwickelt, dem sogenannten Secure Sockets Layer (etwa: “Sicherheitsschicht-Buchse”). Hiermit werden Daten im Prinzip so verschlüsselt, das über einen schwer knackbaren Algorithmus kleine Datenpakete zwischen Sender und Empfänger ausgetauscht, überprüft und dann erst zusammengesetzt werden. Mit dem SSL-Zertifikat prüft der Empfänger die Identität des Senders. Die Zertifikate sind beim gegenwärtigen Stand der Technik absolut sicher. Es kursieren verschiedene Rechenmodelle, mit welcher Leistung und in welcher Zeit ein Hacker in eine Leitung eindringen könnte, die SSL-verschlüsselt ist, es wäre schlicht unmöglich. Selbst mit nahezu der gesamten weltweiten Rechnerkapazität würde es möglicherweise Millionen von Jahren dauern. Diese Rechnungen sind allerdings nicht so genau, als dass sie hier zitiert werden sollen. Dem normalen Nutzer soll genügen, dass er sich im Internet sicher vor Hackerangriffen fühlen kann, wenn er auf einer SSL-Leitung unterwegs ist. Aber Hackerangriffe sind nicht die einzige Gefahr im Netz.

Extended-Validation-Zertifikate

Die größten Gefahren für einen Normalbürger lauern im gewöhnlichen Betrug, der natürlich auch im Internet stattfindet. Auf die Bankverbindung eines gewöhnlichen Menschen mit dem Geld auf dem Girokonto, über das wir alle mehr oder weniger verfügen, meine Damen und Herren, startet kein Hacker einen Angriff. Dieser findet anders statt, nämlich über Webseiten, die sich als Online-Shops ausgeben und selbst über SSL gesichert sind. Sie sehen in der Browser-Zeile das https:// und wissen nun, hier steckt ein SSL-Zertifikat dahinter. Das heißt noch längst nicht, dass der Anbieter seriös ist, denn die Zertifikate werden überall zu einem Spottpreis und sogar kostenlos feilgeboten. Es gibt sie in verschiedenen Stufen und Schichten, mit einem unterschiedlichen Grad der Verschlüsselung und Sicherheit. Daher haben sich etwa seit dem Jahr 2010 die Extended-Validation-Zertifikate flächendeckend durchgesetzt, bei denen die Browserzeile grün unterlegt ist. Sie sehen dies, wenn Sie auf die Homepage einer Bank gehen, viele Online-Shops verwenden die Zertifikate inzwischen. Extended Validation bedeutet “Erweiterte Überprüfung”, hierbei werden die Person und die Firma desjenigen, der das Zertifikat beantragt, durch eine Zertifizierungsstelle einer genauen Überprüfung unterzogen. Das verhindert vorläufig Phishing und macht das Internet ein wenig sicherer.

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