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   Feb 21

Recht auf Bildung – Klagen Sie für Ihren Studienplatz

Mit Hilfe einer Studienplatzklage hat ein angehender Student die Möglichkeit, seinen Anspruch auf einen Studienplatz sowohl außergerichtlich als auch gerichtlich einzuklagen. Vor allem in den so genannten zulassungsbeschränkten Fächern mit Numerus-Clausus-Regelung kommt eine solche Klage recht häufig zum Tragen. Zu diesen Fächern gehören oft medizinische Studiengänge oder auch Studiengänge im Bereich der Rechtswissenschaften. Bei diesen Studienplätzen werden Studienplatzbewerber oft in Wartelisten eingetragen oder müssen eine Wartezeit bis zum Studienbeginn in Kauf nehmen.

Eine Studienplatzklage erfolgt dabei auf der Grundlage, dass es tatsächlich mehr Studienplätze gibt, als die jeweilige Universität ausweist.
Der Studienplatzanwärter muss einen Antrag auf außerkapazitäre Zulassung stellen oder Widerspruch gegen einen ablehnenden Zulassungsbescheid einlegen. Auch eine einstweilige Anordnung (gerichtliches Eilverfahren im Rechtsschutz) oder eine so genannte Kapazitätsklage (Klage beim zuständigen Verwaltungsgericht) wären denkbar.

In der Regel hat eine Studienplatzklage oft Aussicht auf Erfolg, denn die meisten Universitäten schöpfen ihre möglichen Kapazitäten nicht aus, so dass neue frei gewordene Studienplätze dann meist unter den Studenten, welche die Klage eingereicht haben, vergeben werden. Dies erfolgt in der Regel durch ein Losverfahren.
Ein Anwalt ist für das Einreichen einer Studienplatzklage nicht notwendig, allerdings sind die Form- und Fristvorschriften in jedem Bundesland und bei jeder Universität unterschiedlich. Aus diesem Grund ist es durchaus sinnvoll, anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen oder zumindest die entsprechenden Fristen der Universitäten beim Allgemeinen Studienausschuss (AStA) zu erfragen.

Die Aussichten auf Erfolg einer Studienplatzklage richten sich in der Regel nach der Anzahl der eingereichten Klagen sowie der Klägerzahl. Die Chancen auf Erfolg können beim Allgemeinen Studienausschuss erfragt werden, denn hier sind sowohl aktuelle Entwicklungen als auch Erfahrungswerte in Bezug auf vorangegangene Klagen zu erfahren. Nimmt sich ein Studentenbewerber einen Rechtsanwalt, der sich auf das Hochschulzulassungsrecht spezialisiert hat, sind die Aussichten auf Erfolg einer Studienplatzklage in der Regel höher.

Eine Studienplatzklage ist auf jeden Fall immer mit Kosten verbunden – in den meisten Fällen für den Studenten. Zu den Kosten zählen dabei die Gerichtskosten sowie die Kosten eines möglichen eigenen und natürlich des gegnerischen Anwalts. Die Höhe der Kosten richtet sich dabei nach der Höhe des Streitwerts und ist von Fall zu Fall unterschiedlich.

Hier ein paar Linktipps:
- Neues Studienplatzklage-Verfahren
- Vorgehensweise Studienplatzklage
- Studieren in Hamburg


   Jan 09

Die Anforderungen des Heilmittelwerbegesetzes (HWG) bei der Estellung von Websites für die Pharmabranche

Was ist das Heilmittelwerbegesetz?

Sinn und Zweck des Heilmittelwerbegesetzes ist es, Patienten vor dem Kauf falscher Arzneimittel zu schützen, die durch irreführende Werbung angepriesen werden.

Wen verpflichtet das Heilmittelwerbegesetz?

Hauptsächlich richtet sich das Heilmittelwerbegesetz gemäß §2 an alle Berufsgruppen, die im Heilgewerbe tätig sind, also in erster Linie Ärzte, Apotheker und Mitarbeiter von Pharma Unternehmen. Gegenstand des Heilmittelwerbegesetzes sind sämtliche Arzneimittel nach dem Arzneimittelgesetz (AMG), Medizinprodukte im Sinne des Medizinproduktegesetz (MPG) sowie alle anderen Produkte, die auf die Linderung von Krankheitsbeschwerden zielen.

Was muss man als Ersteller einer Pharma Website beachten?

Gemäß §4 HWG muss jede Werbung für ein solches Mittel den Namen und Sitz des produzierenden Pharma Unternehmens sowie die genaue Arzneimittelbezeichnung enthalten. Weiter muss die Zusammensetzung des Arzneimittels erläutert werden, sowie dessen Anwendungsgebiete, Gegenanzeigen und Nebenwirkungen. Auch müssen der Werbung alle die Verpackung betreffenden Warnhinweise zu entnehmen sein, sowie gegebenenfalls der Hinweis auf eine Verschreibungspflicht. Für Pharma Unternehmen, die tiermedizinische Mittel herstellen gilt des weiteren, dass sie darauf hinweisen müssen, wie lange die Wartezeit nach Verabreichung des Mittels ist, bis diese Tiere zur Lebensmittelgewinnung verarbeitet werden dürfen.
Eine Besonderheit betrifft auch homöopathische Arzneimittel: Diese dürfen Pharmaunternehmen nicht mit einem Anwendungsgebiet bewerben.
Erforderlich ist weiter, dass Ergebnisse aus Fachzeitschriften wortgenau übernommen werden, um deren verzerrter Darstellung entgegenzuwirken.

Besonders darauf achten müssen Pharmaunternehmen, dass sie darüber hinaus keine irreführende Werbung im Sinne des §3 HWG verbreiten. Eine Irreführung besteht unter anderem im Anpreisen von nicht vorhandenen Wirkungen und Anwendungsgebieten, der falschen Auflistung der Inhaltsstoffe oder auch der Verbreitung inkorrekter Angaben über das herstellende Pharma Unternehmen.

Neben dem Heilmittelwerbegesetz gilt das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) für die Ersteller von Pharma Websites.

Was droht einem Pharma Unternehmen bei Nichteinhaltung der Anforderungen?

Das Heilmittelwerbegesetz gehört zu den Nebengesetzen des Strafrechts. Wer gegen das Verbot irreführender Werbung aus § 3 HWG verstößt muss gemäß §14 Heilmittelwerbegesetz mit einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr oder einer Geldstrafe rechnen. Verstöße gegen die anderen Richtlinien des Gesetzes, wie beispielsweise die Pflicht zur Nennung von Namen und Sitz des Pharmaunternehmens, werden als Ordnungswidrigkeiten behandelt und können mit Geldbußen bis zu 50.000 Euro geahndet werden.

Meine Linkempfehlungen:

- Jobs im Pharmabereich

- Werbeverbote des HWG


   Oct 21

Sichere Datenübertragung im Internet

Eine sichere Datenübertragung im Internet kann allein durch Zertifikate gewährleistet werden, wie sie aufgrund einer SSL-Verschlüsselung angeboten werden. Die Kunden von Banken oder Online-Shops verfolgen das sehr genau und geben kaum noch sensible Daten auf ungeschützten Seiten preis. Die im Herbst 2011 sichersten Zertifikate sind diejenigen mit Extented Validation, bei denen die Browserzeile grün unterlegt wird. Sämtliche Banken nutzen inzwischen diese Zertifikate.

Sicherheit im Internet

Seit es das Internet gibt und vor allem seit es sich zum Massenmedium entwickelt hat, wird auch über die Sicherheit der Daten diskutiert. Diverse, auch spektakuläre Hackerangriffe zeigen immer wieder Sicherheitslücken auf, von denen auch große Unternehmen und sogar Regierungsbehörden betroffen sein können. Daher wurden schon im Jahr 1994 die ersten Verschlüsselungen nach SSL entwickelt, dem sogenannten Secure Sockets Layer (etwa: “Sicherheitsschicht-Buchse”). Hiermit werden Daten im Prinzip so verschlüsselt, das über einen schwer knackbaren Algorithmus kleine Datenpakete zwischen Sender und Empfänger ausgetauscht, überprüft und dann erst zusammengesetzt werden. Mit dem SSL-Zertifikat prüft der Empfänger die Identität des Senders. Die Zertifikate sind beim gegenwärtigen Stand der Technik absolut sicher. Es kursieren verschiedene Rechenmodelle, mit welcher Leistung und in welcher Zeit ein Hacker in eine Leitung eindringen könnte, die SSL-verschlüsselt ist, es wäre schlicht unmöglich. Selbst mit nahezu der gesamten weltweiten Rechnerkapazität würde es möglicherweise Millionen von Jahren dauern. Diese Rechnungen sind allerdings nicht so genau, als dass sie hier zitiert werden sollen. Dem normalen Nutzer soll genügen, dass er sich im Internet sicher vor Hackerangriffen fühlen kann, wenn er auf einer SSL-Leitung unterwegs ist. Aber Hackerangriffe sind nicht die einzige Gefahr im Netz.

Extended-Validation-Zertifikate

Die größten Gefahren für einen Normalbürger lauern im gewöhnlichen Betrug, der natürlich auch im Internet stattfindet. Auf die Bankverbindung eines gewöhnlichen Menschen mit dem Geld auf dem Girokonto, über das wir alle mehr oder weniger verfügen, meine Damen und Herren, startet kein Hacker einen Angriff. Dieser findet anders statt, nämlich über Webseiten, die sich als Online-Shops ausgeben und selbst über SSL gesichert sind. Sie sehen in der Browser-Zeile das https:// und wissen nun, hier steckt ein SSL-Zertifikat dahinter. Das heißt noch längst nicht, dass der Anbieter seriös ist, denn die Zertifikate werden überall zu einem Spottpreis und sogar kostenlos feilgeboten. Es gibt sie in verschiedenen Stufen und Schichten, mit einem unterschiedlichen Grad der Verschlüsselung und Sicherheit. Daher haben sich etwa seit dem Jahr 2010 die Extended-Validation-Zertifikate flächendeckend durchgesetzt, bei denen die Browserzeile grün unterlegt ist. Sie sehen dies, wenn Sie auf die Homepage einer Bank gehen, viele Online-Shops verwenden die Zertifikate inzwischen. Extended Validation bedeutet “Erweiterte Überprüfung”, hierbei werden die Person und die Firma desjenigen, der das Zertifikat beantragt, durch eine Zertifizierungsstelle einer genauen Überprüfung unterzogen. Das verhindert vorläufig Phishing und macht das Internet ein wenig sicherer.

Weitere Links zu diesem Thema:

   Sep 20

Studieren in Hamburg, kurze Übersicht der Studiengänge.

In Hamburg gibt es insgesamt 20 Hochschulen.
1. An der Universität Hamburg kann man folgende Studiengänge studieren:
1.1. Fakultät für Rechtswissenschaft: Rechtswissenschaft, Finanzen und Versicherung mit Schwerpunkt Recht, Arbeits- und Sozialmanagement mit Schwerpunkt Recht.
1.2. Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften: Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaft und Kultur Chinas, Wirtschaftsingenieurwesen, Politikwissenschaft, Soziologie, Sozialökonomie.
1.3. Fakultät für Medizin: Humanmedizin, Zahnmedizin.
1.4. Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft: Erziehungs- und Bildungswissenschaft, Lehramt der Primarstufe und Sekundarstufe I, Lehramt an Gymnasien, Lehramt an Sonderschulen, Lehramt an Beruflichen Schulen, Psychologie, Bewegungswissenschaft.
1.5. Fakultät für Geisteswissenschaften: Evangelische Theologie, Religionswissenschaft, Althebraistik, Deutsche Sprache und Literatur, Anglistik/Amerikanistik, Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Katalanisch (Nebenfach), Slavistik, Finnougristik/Uralistik, Gebärdensprachen, Gebärdensprachdolmetschen, Medien- und Kommunikationswissenschaft, Klassische Philologie, Neogräzistik und Byzantinistik, Geschichte, Philosophie, Klassische Archäologie, Kunstgeschichte, Historische Musikwissenschaft, Systematische Musikwissenschaft, Volkskunde/Kulturanthropologie, Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie, Ethnologie, Afrikanische Sprachen und Kulturen im Vergleich, Afrikanische Sprachwissenschaft (Nebenfach), Äthiopistik (Nebenfach).
1.5.1. Internationale Bachelorstudiengänge des Asien-Afrika-Instituts: Geschichte, Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients / Schwerpunkt Islamwissenschaft; Geschichte, Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients / Schwerpunkt Turkologie; Geschichte, Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients / Schwerpunkt Iranistik; Sprachen und Kulturen des Indischen Subkontinents und Tibets, Ostasien / Schwerpunkt Japanologie; Ostasien / Schwerpunkt Sinologie; Ostasien / Schwerpunkt Koreanistik; Afrikanische Sprachen und Kulturen – sprachenintensiviert; Sprachen und Kulturen Südostasiens.
1.6. Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften: Mathematik, Wirtschaftsmathematik, Geschichte der Naturwissenschaften (Nebenfach), Physik, Nanowissenschaften, Chemie, Lebensmittelchemie, Pharmazie, Molecular Life Sciences, Biologie, Holzwirtschaft, Geographie, Geophysik/Ozeanographie, Meteorologie, Geowissenschaften, Informatik, Mensch-Computer-Interaktion, Software-System-Entwicklung, Computing in Science.
1.7. Fakultätsübergreifende Angebote: Lateinamerika-Studien (Nebenfach), Mittelalter-Studien (Nebenfach), Osteuropastudien (Nebenfach).

2. An der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) kann man folgende Studiengänge studieren:
2.1. Fakultät Design, Medien und Information
2.1.1. Department Design: Illustration, Kommunikationsdesign, Modedesign/Kostümdesign/Textildesign, Design, Bekleidung – Technik und Management, Multichannel Trade Management in Textile Business.
2.1.2. Department Information: Bibliotheks- und Informationsmanagement, Medien und Information, Informationswissenschaft und -management.
2.1.3. Department Technik: Media Systems, Medientechnik, Zeitabhängige Medien – Sound-Vision/Games.
2.2. Fakultät Life Sciences
2.2.1. Department Gesundheitswissenschaften: Gesundheitswissenschaften, Health Sciences, Public Health.
2.2.2. Department Ökotrophologie: Ökotrophologie, Food Science.
2.2.3. Department Biotechnologie: Biotechnologie, Pharmaceutical Biotechnology.
2.2.4. Department Medizintechnik: Medizintechnik/Biomedical Engineering, Biomedical Engineering, Gefahrenabwehr/Hazard Control, Rettungsingenieurwesen/, Rescue Engineering.
2.2.5. Department Umwelttechnik und Department Verfahrenstechnik: Umwelttechnik, Verfahrenstechnik, Renewable Energy Systems.
2.3. Fakultät Technik und Informatik
2.3.1. Department Fahrzeugtechnik und Flugzeugbau: Fahrzeugbau (2 Studienformen), Flugzeugbau (2 Studienformen).
2.3.2. Department Informatik: Angewandte Informatik, Technische Informatik, Wirtschaftsinformatik, European Computer Science, Informatik.
2.3.3. Department Informations- und Elektrotechnik: Informations- und Elektrotechnik, Information Engineering, Informations- und Kommunikationstechnik, Automatisierung, Mikroelektronische Systeme.
2.3.4. Department Maschinenbau und Produktion: Maschinenbau – Energie- und Anlagensysteme, Maschinenbau – Entwicklung und Konstruktion, Produktionstechnik und -management, Nachhaltige Energiesysteme im Maschinenbau, Berechnung und Simulation im Maschinenbau, Produktionstechnik und -management.
2.3.5. Departmentübergreifender Studiengang: Mechatronik.
2.4. Fakultät Wirtschaft und Soziales
2.4.1. Department Wirtschaft: Außenwirtschaft/Internationales Management, Logistik/Technische Betriebswirtschaftslehre, Marketing/Technische Betriebswirtschaftslehre, International Business and Logistics, International Business and Marketing, Multichannel Trade Management in Textile Business.
2.4.2. Department Public Management: Public Management (2 Studienformen).
2.4.3. Department Soziale Arbeit: Bildung und Erziehung in der Kindheit, Soziale Arbeit (2 Studienformen).
2.4.4. Department Pflege und Management: Pflege (dualer Studiengang), Pflegeentwicklung und Management,
Sozial- und Gesundheitsmanagement.
2.5. Hochschulübergreifender Studiengang: Wirtschaftsingenieurwesen (2 Studienformen).

3. Studieren kann man auch an der Technischen Universität Hamburg-Harburg.
4. Studieren kann man auch an der HafenCity Universität Hamburg.
5. Studieren kann man auch an der Hochschule für Musik und Theater.
6. Studieren kann man auch an der Hochschule für bildende Künste.
7. Studieren kann man auch an der Hochschule der Polizei Hamburg.
8. Studieren kann man auch am Fachhochschulbereich der Norddeutschen Akademie für Finanzen und Steuerrecht Hamburg
sowie an 12 weiteren Hochschulen in Hamburg.

Natürlich können Sie sich bei nichtverstehen der Themen Nachhilfe in Hamburg in Anspruch nehmen.


   Jun 17

Virtuelles Studieren

Dort allerdings kann man nur deutsche Diplome erlangen (es ist eine Gesamthochschule)  und es geht noch längst nicht alles über Internet. Der Gesamthochschulabschluss (Diplom I) wird auslaufen, danach gibt es da nur noch das bisherige Diplom II (also das übliche 9 Semester Hochschuldiplom) und die neu angelaufenen Bachelor Studiengänge (6 Semester, z.B. Informatik und Mathematik). Der im angelsächsischen System weiterführende Masters Studiengang  ist noch nicht sichtbar.
Es gibt sogar einen Diplomstudiengang Informatik, die  Abschlußquoten liegen da aber ganz extrem niedrig, da der Studiengang oft maßlos unterschätzt wird und da viele der dort
> Studierenden ohnehin nur an einer Weiterqualifikation ohne Abschluss interessiert sind.Die meisten Studenten sind berufstätig und haben schon Familie.
Das läuft dann fast zwangsläufig auf ein Teilzeitstudium hinaus, was einer Verdoppelung der Studienzeit entspricht. Das erfordert viel Durchhaltevermögen.
Vielleicht auch deshalb strömen die Leute en Masse in die neuen Bachelorstudiengänge, die Diplomstudiengänge leeren sich etwas deswegen, z.B. findet das Hardwarepraktikum
jetzt nur noch jährlich statt. Virtuell ist die Möglichkeit, Skripten aus dem Netz zu ziehen, Übungen per Webinterface abzugeben. Einige dieser Übungen
sind hervorragend gemacht (z.B. interaktiver Compilerlauf und Test der abzugebenden Programme bei den einführenden Vorlesungen
zur Programmierung. Schön ist auch die Möglichkeit, die Betreuer per e-mail und news zu erreichen. Das ginge sicher auch an
den Präsenzhochschulen, aber in Hagen hat es sich als Standard durchgesetzt. Klausuren schreibt man nach wie vor im Hörsaal, Prüfungen
werden beim Prof. in Hagen abgelegt, bei Praktika und Seminaren muss man auch hinfahren.
Im Prinzip ist alles nur wesentlich mehr darauf hin organisiert, dass man das Studium neben einem Job durchziehen kann.
Angesichts der hohen Zahl an arbeitenden Studenten auch an den Präsenzunis (mit daraus resultierenden Verzögerungen im
Studium) hat es mich immer gewundert, warum man diesen Service
nicht auch dort anbietet (z.B. nach Hagen outsourcen), damit könnte man die Studenten erheblich schneller durch’s
Studium schleusen.